Ölige Haut
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    Anzeichen

    Ölige Haut zeichnet sich durch eine höhere Talgproduktion und große Poren aus. Durch die genetische Veranlagung sind die Talgdrüsen aktiver als bei normaler Haut. Obwohl die Poren größer sind, schaffen sie es nicht in jedem Fall den Talg abzutransportieren, weshalb Pickel und Mitesser oft zum Erscheinungsbild des Hauttypen gehören. Vor allem durch hormonelle Schwankungen, aber auch einen ungesunden Lebensstil, können diese Anzeichen noch verstärkt werden.

    Wir verraten dir, wie du fettige Haut richtig pflegst und worauf du unbedingt achten solltest.

    So entsteht ölige Haut

    Die Ursache für diesen Hauttypen liegt oft in der Genetik, die Symptome können aber durch äußere Einflüsse oder Gewohnheiten noch verstärkt werden. Die Sebumproduktion wird zum Beispiel durch Alkohol und Konservierungsstoffe in Fast Food angeregt, da der Körper versucht Giftstoffe aus den Lebensmitteln abzubauen. Da die Haut einen Großteil der Reststoffe aus der Entgiftung des Körpers abtransportiert, können sich diese Stoffe dort stauen. In Kombination mit Bakterien auf der Haut entstehen Pickel sehr leicht.

    Entgiftung über die Haut

    Täglich finden in deinem Körper Prozesse statt, die Schadstoffe aus der Umwelt, Stoffwechselprozessen oder Ernährung abbauen. Daran sind vor allem die Leber, Niere und auch das Lymphsystem beteiligt.

    "Wenn diese Prozesse normal funktionieren, bist du energiegeladen und gesund.

    Die Haut hat dabei eine ganz besondere Funktion. Sie bringt diese Toxine aus dem Körper heraus und gibt sie durch die Poren in Form von Schweiß oder auch Talg ab.

    Gerät dieses empfindliche System aus dem Gleichgewicht, macht sich das mitunter schnell an der Haut bemerkbar. Durch einen Überschuss an Toxinen im Körper, zum Beispiel durch Rauchen, Alkohol, Stress oder UV-Strahlung, kann der Körper die Mengen nicht schnell genug abgeben. Dabei können die Poren verstopft werden und Pickel entstehen viel leichter.

    So entgiftest du deine Haut

    Deiner Haut kannst du bereits helfen, wenn du sie öfter von diesen Ablagerungen befreist. So lagern die Toxine nicht länger auf der Haut und sie kann sich normal regulieren. Dafür kannst du deine Haut 1-2 mal täglich sanft reinigen. Achte jedoch darauf, dass du die Haut nicht durch zu starkes Reiben oder Austrocknen verletzt. Sonst entstehen Pickel nur noch leichter und die Talgproduktion wird sogar noch vermehrt. Setze auf eine sanfte Reinigung und wechsle auch die Handtücher und Schwämme öfter. So sammeln sich Bakterien nicht so leicht.

    Du solltest auch den Einfluss deines Lifestyles nicht unterschätzen. Versuche Alkohol, Zigaretten und Fast Food zu reduzieren - nicht nur deiner Haut zuliebe. Sorge für ausreichend Antioxidantien, da dein Körper und die Haut so gesünder sind und das auch nach außen hin ausstrahlen.

    Richtige Pflege bei öliger Haut

     

    Bei öliger Haut sollte vor allem die Talgproduktion reguliert werden und Ablagerungen sollten entfernt werden. So bleiben die Poren frei und Pickel oder Mitesser entstehen nicht so einfach.

    Gerade bei öligeren Hautpartien denken viele sie müssten der Haut das überschüssige Fett entziehen. Sie versuchen deshalb mit viel zu starken Reinigern, Schwämmen und Alkohol die Haut auszutrocknen und zu mattieren. Leider bewirkt das oft das Gegenteil. Die empfindliche Hautbarriere wird vor allem durch Talg aufrechterhalten. Ist dieser weg, versucht die Haut schnellstmöglich neuen Talg zu produzieren - die Haut glänzt also nur noch mehr.

    Beinhaltet deine Hautpflege aber die richtigen Öle, kann das deine Haut verbessern. Die Öle sollten nicht komedogen sein, deine Poren also nicht verstopfen. So kann der Talg ungehindert abfließen und die Haut bekommt gleichzeitig das Zeichen, dass sie die körpereigene Talgproduktiuon verringern kann.

     

    Das hilft bei fettiger Haut

    Bei fettigerer Haut ist es wichtig, dass das Verhältnis von Feuchtigkeit und Fetten ausgewogen ist. So soll die Talgproduktion stabilisiert werden. Und ja, auch Öle können bei öliger Haut sehr gut helfen. Entscheidend ist die Art des Öls und dass es nicht komedogen ist. Andernfalls könnten Poren verstopft werden und Pickel werden begünstigt.

    AHA & BHA

    Die Fruchtsäuren haben eine besondere Wirkung auf unreine Haut. BHA-Säure ist eine Salicylsäure. Sie bindet überschüssiges Fett in der Haut und wirkt außerdem entzündungshemmend. Dadurch hilft sie gegen Pickel und sorgt für ein ebenmäßigere Hautbild. AHA-Säure fördert die Regeneration der Haut und regt außerdem die Bildung neuer, gesunder Zellen an. Durch die gezielte Kombination beider Fruchtsäuren, wie zum Beispiel in unseren Peeling, wird die Haut nicht nur gereinigt, sondern auch gepflegt.

     

    Aloe Vera

    Das Gel wirkt auf verschiedene Arten und ist für alle Hauttypen sehr gut verträglich. Für ölige Haut ist es besonders geeignet, da es die Haut reinigt, sie mattiert und auch tonisiert. So wird glänzende Haut im Gesicht verringert. Die entzündunsghemmende Wirkung des Aloe Vera Gels beugt Pickeln vor und sorgt für ein geklärtes Hautbild.

     

    Auch Öle können bei fettiger Haut hilfreich sein. Hier hast du einen Überblick über natürliche Öle. In deiner Pflege dürfen sich nicht komedogene Öle befinden. Von Olivenöl oder Kokosöl solltest du bei der Gesichtspflege jedoch die Lippen lassen.

    Verträgliche Öle

    Arganöl

    Cacayöl

    Mandelöl

    Jojobaöl

    Sheabutter

    Krambeöl

    Babassuöl

    Rizinusöl

    Traubenkernöl

    Mariendistelöl

    Neutrale Öle

    Neutrale Öle

    Sonnenblumenöl

    Walnussöl

    Baobaöl

    Karanjaöl

    Schwarzkümmelöl

    Mangokernöl

    Erdnussöl

    Paranussöl

    Komedogene Öle

    Olivenöl

    Avocadoöl

    Kokosöl

    Sesamöl

    Aprikosenkernöl

    Kakaobutter

    Leinöl

    Sojaöl

    Weizenkeimöl

    Senföl

    5 Tipps bei öliger Haut

    • reinige die Haut 1-2 mal täglich
    • verzichte auf komedogene Öle
    • genieße Alkohol in Maßen
    • reinige deine Haut nicht zu aggressiv
    • wasche Handtücher und Bettwäsche öfter

    Do's & Don'ts

    Do's

    Regelmäßig pflegen

    Viele Menschen mit öliger Haut neigen dazu, Hautpflege nur dann anzuwenden, wenn sich der Hautzustand verschlechtert. Kaum tauchen Pickel auf, werden sie exzessive behandelt. Sind sie verschwunden, wir die Haut eher vernachlässigt. Baue dir einen Rhythmus auf, sodass die Haut nicht mehr von einem Extrem ins nächste schwankt.

    Oft Wäsche waschen

    Es klingt vielleicht komisch, aber genau hier könnte eine Ursache für Pickel lauern. Wenn du Talg und Make-up-Reste auf deinem Kopfkissen oder auch in einem Handtuch hinterlässt, können sich Bakterien ansammeln, die deine Haut nach ein paar Tagen stark irritieren können. Bei Mischhaut und öliger Haut ist es ratsam diese Wäsche öfter zu waschen.

    Dont's

    Aggressive Gesichtsreinigung

    Hier können kleinste Verletzungen entstehen oder die Haut trocknet stark aus und Bakterien dringen leichter ein. Es entstehen also noch mehr Pickel. Außerdem versucht die Haut sich durch noch mehr Talg zu schützen. So bringst du die Haut also noch mehr aus ihrem Gleichgewicht.

    Komedogene Öle

    Auch wenn sie oft gelobt werden: Kokosöl oder auch Leinöl haben viele Vorteile, jedoch nicht immer für das Gesicht. Die Haut im Gesicht ist besonders empfindlich und diese Öle haben zu große Partikel. Sie verstopfen die Poren und begünstigen Pickel. An anderen trocken Hautstellen, wie bei trockenen Schienbeinen, kannst du sie jedoch verwenden.

    Die MICARAA Pflegeroutine für fettige Haut

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    Finde die richtige Pflege für deinen Hauttypen. Hier kommt unsere Empfehlung speziell für deine Haut!

    Mizellen und milde Fruchtsäuren aus AHA und BHA reinigen die Haut porentief und befreien sie von Ablagerungen. Außerdem fördern sie die Selbstheilung der Haut und wirken entzündungshemmend gegen Pickel und Mitesser. Die Feuchtigkeitscreme bringt die Haut in ihr Gleichgewicht und pflegt sie langanhaltend. Sie mattiert ölige Hautstellen und wirkt ausgleichend.


    Das Gesichtsöl mit Traubenkernöl und Radicare Gold schützt die Haut vor oxidativem Stress und verfeinert außerdem die Poren. Große Poren verengen sich leicht und die übermäßige Talgproduktion wird verringert.

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